Fragen und Antworten zur Gesundheit und Alkoholkonsum

Häufige Fragen zu Alkoholkonsum, Reduktion und Abstinenz

Rund um die in Familien häufigen Themen „gute Trinkfestigkeit", Trinkdruck bei Einladungen, „Ausnüchterung" und Leberschutz, gleichzeitiger Medikamentenkonsum, Entzugssicherheit und Behandlungsoptionen werden klare, umsetzbare nächste Schritte gegeben.

01Warum ist es gerade bei „guter Trinkfestigkeit, man wird nicht betrunken“ Vorsicht geboten?

Nicht leicht betrunken zu wirken bedeutet nicht, dass der Körper unbeeinflusst bleibt. Wenn man mehr trinken muss, um das gleiche Gefühl zu erreichen, kann dies auf eine erhöhte Toleranz hindeuten; Urteilsvermögen, Reaktionsgeschwindigkeit und Fahrfähigkeit können ebenfalls bereits nachlassen, bevor deutliche Anzeichen von Trunkenheit auftreten.

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02Warum haben Frauen bei Alkoholkonsum ein höheres Gesundheitsrisiko?

Bei gleichem Körpergewicht und gleicher Trinkmenge kann die Alkoholkonzentration im Körper von Frauen höher sein, und Auswirkungen auf Leber, Herz-Kreislauf-System, Nervensystem und Gedächtnis können früher auftreten. Bei Kinderwunsch, während der Schwangerschaft, in der Stillzeit oder bei einem Risiko für Brusterkrankungen sollte der Alkoholkonsum aktiv gegenüber dem Arzt angegeben werden.

Berechnen Sie die Grammzahl des reinen Alkohols für diese Sitzung.
03Welche Medikamente dürfen nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden?

Schlaf- und Beruhigungsmittel, angstlösende Medikamente, einige Antidepressiva, Schmerzmittel, Antiallergika, blutzuckersenkende Medikamente, Antikoagulanzien und bestimmte Antibiotika können gefährliche Wechselwirkungen mit Alkohol eingehen. Auch traditionelle chinesische Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel sind nicht automatisch sicher. Wenn Sie Medikamente einnehmen und sich unsicher sind, trinken Sie zunächst keinen Alkohol und konsultieren Sie einen Arzt oder Apotheker.

Kontaktieren Sie Fachpersonal zur Bestätigung
04Kann die Einnahme von „Leberpflege-Tabletten“ oder Entgiftungspillen vor und nach dem Trinken die Leber schützen?

Es gibt kein Medikament, kein Nahrungsergänzungsmittel und kein Hausmittel, das die Schäden durch starken Alkoholkonsum ausgleichen kann. Anhaltender starker Alkoholkonsum kann eine Fettleber, eine alkoholische Hepatitis und eine Leberzirrhose schrittweise verschlimmern. Wenn bereits Auffälligkeiten der Leberfunktion, Gelbsucht oder Beschwerden im rechten Oberbauch aufgetreten sind, sollte schnellstmöglich eine ärztliche Untersuchung erfolgen.

Erfahren Sie, ob es besser ist, mit dem Trinken aufzuhören
05Ich möchte weniger trinken oder mit dem Trinken aufhören. Was sollte ich als ersten Schritt tun?

Zuerst die tatsächliche Trinkmenge dokumentieren, dann entscheiden, ob eine Reduzierung oder ein vollständiger Stopp erfolgen soll. Bei langjährigem starkem Alkoholkonsum oder wenn nach dem Absetzen Symptome wie Zittern der Hände, Schwitzen, Herzklopfen, Schlaflosigkeit, Halluzinationen oder Krampfanfälle auftreten, sollte man nicht allein zu Hause abrupt mit dem Trinken aufhören, sondern zunächst eine medizinische Untersuchung durchführen lassen.

Zuerst eine Sicherheitsbeurteilung für den Entzug durchführen
06Bei gesellschaftlichen Anlässen drängen andere ständig zum Trinken – wie lehnt man das ab?

Bereiten Sie im Voraus kurze, klare und wiederholbare Sätze vor – das ist wirksamer, als sich in der Situation Ausreden auszudenken. Zum Beispiel: „Ich trinke heute nicht, geben Sie mir einfach ein alkoholfreies Getränk“ oder „Der Arzt hat mir verordnet, mit dem Trinken aufzuhören, ich ersetze dieses Glas durch Tee.“ Informieren Sie bei Bedarf im Voraus eine unterstützende Person und planen Sie eine Möglichkeit, den Ort zu verlassen.

Generieren Sie passende Ablehnungsformulierungen für Alkohol für die jeweilige Situation
07Ist eine stationäre Behandlung die einzige Behandlungsmethode für Alkoholabhängigkeit?

Nein. Die Behandlung kann eine medizinische Untersuchung, einen sicheren Entzug, eine medikamentöse Unterstützung, Psychotherapie, ambulante Nachsorge, stationäre Behandlung, familiäre Unterstützung und Rückfallprävention umfassen. Die konkrete Kombination hängt vom Entzugsrisiko, körperlichen Erkrankungen, dem psychischen Zustand, dem familiären Umfeld und dem eigenen Willen ab.

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08Wie viel darf man trinken, bevor man Auto fahren darf?

Man kann nicht anhand von „wie viele Gläser man getrunken hat“ oder „wie lange man sich ausgeruht hat“ beurteilen, ob man fahren kann. Die Geschwindigkeit des Alkoholabbaus ist von Person zu Person sehr unterschiedlich. Kaffee, Duschen, Sport und Schlafen können Alkohol nicht schnell aus dem Körper entfernen. Fahren Sie nach dem Alkoholkonsum kein Kraftfahrzeug und bedienen Sie auch keine gefährlichen Geräte.

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