Ist ein plötzlicher Alkoholstopp sicher? Alkoholentzugsrisiken verstehen

Langjährige starke Trinker, die plötzlich mit dem Trinken aufhören, können einen schmerzhaften, sogar lebensbedrohlichen Entzugsprozess erleben und sollten zunächst eine professionelle Bewertung erhalten.

Warum ein plötzlicher Alkoholstopp riskant sein kann

Bei Menschen, die über einen langen Zeitraum viel Alkohol trinken, hat sich der Körper möglicherweise an die anhaltende Wirkung des Alkohols angepasst. Nach einem plötzlichen Stopp können Entzugserscheinungen wie Schlaflosigkeit, Zittern der Hände, Unruhe, Übelkeit, Schwitzen und beschleunigter Herzschlag auftreten; bei manchen Menschen können Krampfanfälle oder andere schwerwiegende Probleme auftreten.

Dringender Hinweis: Bei Krampfanfällen, Verwirrtheit, Halluzinationen, starkem Erbrechen, Brustschmerzen oder deutlicher Atemnot sollte umgehend ärztliche Notfallhilfe in Anspruch genommen werden.

Was für einen sicheren Entzug beurteilt werden muss

Fachpersonal erhebt in der Regel die Trinkdauer und Trinkmenge, frühere Entzugserfahrungen, die Einnahme anderer Medikamente sowie gleichzeitig bestehende körperliche oder psychische Gesundheitsprobleme. Das Ergebnis der Beurteilung beeinflusst die geeignete Behandlungsumgebung und die Intensität der Überwachung.

Entgiftung ist keine vollständige Behandlung

Die medizinisch begleitete Entzugsbehandlung kann ein wichtiger erster Schritt zur Genesung sein, ist aber nicht gleichbedeutend mit einer vollständigen Behandlung der Alkoholabhängigkeit. Im weiteren Verlauf können psychotherapeutische Behandlung, medikamentöse Unterstützung, Einbeziehung der Familie und eine kontinuierliche Rehabilitationsbetreuung erforderlich sein.

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Welche Schritte umfasst die Entzugstherapie in der Regel?

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