Wählen Sie zunächst einen relativ sicheren und nüchternen Zeitpunkt für das Gespräch
Vermeiden Sie es, zu diskutieren, wenn die Person deutlich betrunken ist, der Konflikt eskaliert oder ein Gewaltrisiko besteht. Sie können konkrete beobachtete Fakten und Bedenken beschreiben, sparsam mit beschämenden Etiketten umgehen und nicht versuchen, alle Probleme in einem Gespräch zu lösen.
Setzen Sie das Ziel auf „eine Bewertung annehmen“ statt auf sofortige dauerhafte Abstinenz
Langfristige Muster lassen sich schwer nach einer einzigen Überredung ändern. Laden Sie die Person ein, zunächst eine professionelle Bewertung durchzuführen, körperliche Risiken zu verstehen oder ein Screening abzuschließen – das ist oft konkreter, als sofort eine große Verpflichtung zu verlangen.
Unterstützung bedeutet nicht, die Konsequenzen für die andere Person zu übernehmen
Angehörige können bei Arztbesuchen begleiten, Informationen aufzeichnen und an Familientherapie teilnehmen, aber der Patient bleibt für seine eigene Behandlung verantwortlich. Angehörige sollten auch sichere Grenzen setzen, gefährliches Verhalten nicht verheimlichen und nicht alle Konsequenzen an ihrer Stelle übernehmen.
Kümmern Sie sich um die eigene Gesundheit der Angehörigen
Langfristige Betreuung einer Person mit Alkoholproblemen kann Angst, Depression und Erschöpfung verursachen. Angehörige können ebenfalls professionelle Unterstützung suchen. Bei Risiken von Selbstverletzung, Fremdverletzung oder häuslicher Gewalt sollte die persönliche Sicherheit Vorrang haben und dringende Hilfe gesucht werden.