Delirium tremens: Die gefährlichste Entzugskomplikation
Delirium tremens (DT) ist die schwerste und gefährlichste Form des Alkoholentzugssyndroms. Es tritt in der Regel 48–72 Stunden nach dem Absetzen des Alkohols auf und ist ein medizinischer Notfall.
⚠ Medizinischer Notfall
Unbehandelt liegt die Sterblichkeitsrate des Delirium tremens bei 5%–25%. Wenn Sie oder ein Familienmitglied die folgenden Symptome aufweisen, rufen Sie sofort den Notruf 120 an.
Symptome des Delirium tremens
Kernsymptome
- Schwere Verwirrtheit und Orientierungsstörungen
- Visuelle und taktile Halluzinationen (Sehen von Dingen, die nicht existieren)
- Extreme Unruhe und Agitiertheit
- Ganzkörpertremor
- Epileptische Anfälle
Autonome Symptome
- Hohes Fieber (Körpertemperatur kann über 40°C steigen)
- Erhöhte Herzfrequenz (kann über 120 Schläge/Minute liegen)
- Starker Blutdruckanstieg
- Starkes Schwitzen
- Herzrhythmusstörungen
Hochrisikogruppen
- Langjährige starke Trinker (täglicher Alkoholkonsum über mehr als 10 Jahre)
- Personen mit früherem Delirium tremens oder Entzugskrämpfen in der Vorgeschichte
- Gleichzeitig bestehende Stressfaktoren wie Infektionen, Verletzungen oder Operationen
- Personen mit schwerer Leberschädigung
- Ältere Alkoholkonsumenten
Prävention
Die wirksamste Methode zur Vorbeugung eines Delirium tremens ist eine Entgiftungsbehandlung in einer professionellen medizinischen Umgebung. Im Nordkrankenhaus verwenden wir Benzodiazepine und das CIWA-Ar-Bewertungsinstrument, um bereits einzugreifen, bevor sich Entzugssymptome zu einem DT entwickeln.
Was Sie sofort tun sollten, wenn ein Delirium vermutet wird
Priorisieren Sie zuerst die Sicherheit und suchen Sie so schnell wie möglich einen Arzt auf; versuchen Sie nicht, den Alkoholentzug allein durchzustehen. Nach der Stabilisierung können Sie sich über Entzugsüberwachung und Kostenreferenz informieren.
- Kostenübersicht zur Alkoholentwöhnung in Zhengzhou
- So erfolgt die Aufnahme
- Leitfaden zur Alkoholentwöhnung in Zhengzhou aus allen Regionen Henans
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Diese Seite dient der Gesundheitsaufklärung und ersetzt keine persönliche ärztliche Konsultation. In Notfällen rufen Sie bitte die örtliche Notrufnummer an oder suchen Sie die nächstgelegene medizinische Einrichtung auf.