Wissen und Geschichten
Patientenstimmen
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Als meine Willenskraft nicht mehr ausreichte, entschied ich mich, erneut Hilfe zu suchen
Ein Patient dokumentiert seinen Weg vom wiederholten Versuch, allein durch Willenskraft mit dem Trinken aufzuhören, bis hin zur Erkenntnis von Entzugsbeschwerden und Kontrollverlust im Leben, woraufhin er erneut professionelle Hilfe sucht.
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Nach einem Schreckmoment beginnen wir, unseren Alltag wieder aufzubauen
Ein Kind berichtet, wie die Familie nach einem alkoholbedingten Notfall des Vaters von Angst und Ermahnungen dazu überging, Ernährung, Tagesablauf, Kontakte und Begleitung neu zu organisieren.
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Nach dem Ende der Sache verschwand die Wut nicht sofort.
Eine Tochter, die nach langjähriger Pflege und dem Verlust eines Angehörigen weiterhin von Wut, Schuldgefühlen und Erschöpfung erfüllt ist. Sie beginnt zu lernen, nicht mehr alle Verantwortung auf sich zu laden.
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Alle warten darauf, dass er ausnüchtert
Ein Geschwisterteil berichtete, dass viele Entscheidungen zu Hause durch „Warte, bis er nüchtern ist" aufgeschoben wurden. Mit der Zeit verlor das gesamte Familienleben seinen eigenen Rhythmus.
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Erst nach wiederholten Klinikeinweisungen begannen wir, einen Plan zu machen.
Ein Kind beschreibt die Erfahrung, wie Familienmitglieder immer wieder medizinische Hilfe suchen und immer wieder weichherzig werden. Was die Familie gefangen hält, ist nicht nur das Trinken, sondern auch das Fehlen eines gemeinsamen Plans nach jeder Krise.
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Was Familien nach der Aufnahme noch erwartet
Ein Kind hält die komplexen Gefühle während der Begleitung eines Familienmitglieds im Krankenhaus fest: Endlich übernimmt jemand die Beurteilung, doch die Sorge bleibt, wie es nach der Entlassung weitergehen soll.
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Ich warte nicht mehr darauf, dass er jedes Mal zustimmt
Von der Jugend bis ins Erwachsenenalter lebte ein Kind lange Zeit in der Ungewissheit, die der Alkoholkonsum des Vaters mit sich brachte. Später begann sie zu verstehen: Auch sie selbst brauchte ein Leben, das sich nicht um das Trinken drehte.
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Der Körper schlägt immer wieder Alarm, doch die Familie traut sich immer weniger, etwas zu sagen.
Ein Kind dokumentierte, dass sein Vater wiederholt wegen Alkoholkonsums gesundheitliche Probleme hatte. Jeder Notfall machte der Familie Angst, doch nachdem sich die Lage beruhigt hatte, verlor das Zureden schnell wieder seine Wirkung.
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Die ganze Familie „beobachtet ihn“, doch niemand kann sich ausruhen.
Ein Familienangehöriger beschreibt die schichtweise Wachsamkeit, die sich in der Familie um das Trinken herum gebildet hat: Jemand verwaltet das Geld, jemand hält Nachtwache, jemand versucht zu überzeugen – doch jeder wird zunehmend ohnmächtiger.
Weiter informierenWeiß nicht, wo ich anfangen soll?